Hilfe bei Stress – Stressmanagement-Kurse

Gastbeitrag von Luisa Solms – Springest.de

Hilfe bei Stress – Stressmanagement-Kurse

stressfrei sein - lernen kann man einfach allesTäglich begegnet der Mensch einer Vielzahl an Stressoren. Ob es sich dabei um berufliche Stressoren wie Überforderung am Arbeitsplatz handelt, oder soziale Stressoren wie Konflikte mit dem Partner ist zunächst einmal unerheblich. Auch physikalische Stressoren wie Hitze, Kälte oder Lärm können den Organismus beeinträchtigen und Stress auslösen. Gibt es eine Vielzahl an potentiell Stress auslösenden Situationen, führt nicht jede zwangsläufig zu Stress.

Der Amerikanische Psychologe und Stressforscher Richard Lazarus betont in seinem transaktionalen Stresskonzept einen Bewertungsprozess, der der Stressentstehung vorausgeht. Lazarus zufolge entsteht Stress, wenn eine Situation oder ein Reiz als herausfordernd, bedrohend oder schädigend und als die eigenen Ressourcen beanspruchend oder übersteigend wahrgenommen wird. Wird eine Situation in diesem Bewertungsprozess als stressrelevant eingeschätzt, folgt eine weiterer Bewertungsprozess, der die Frage nach Ressourcen und Bewältigungsstrategien in den Fokus rückt. Die An- oder Abwesenheit von Stressbewältigungsstrategien ist wesentlich für den Ausgang der Situation.

Ressourcen zur erfolgreichen Bewältigung von Stress

Kann eine als stressrelevant eingeschätzte Situation bei Vorhandensein von Ressourcen erfolgreich bewältigt werden, so kann ein stressreiches Ereignis bei Mangel an Ressourcen mit einer Vielzahl schädigender Konsequenzen einhergehen. Neben unmittelbaren Stressfolgen wie Anspannung oder Gereiztheit kann sich Stress in langfristigen Beeinträchtigungen manifestieren. Als Folgeerkrankungen von Stress können auf physiologischer Ebene Herzkreislaufstörungen oder Diabetes auftreten. Fehlzeiten am Arbeitsplatz, soziale Isolation oder schwerwiegende Partnerschaftskonflikte gehören zu den häufigsten Folgen von Stress auf behavioraler Ebene.

Weiterbildung – Stressmanagement

Spielen Ressourcen und Bewältigungsstrategien eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Vorbeugung von Stress, liegt der Erfolg von Stressmanagement-Kursen und Seminaren auf der Hand. Und nicht zu unrecht boomt die Nachfrage nach Weiterbildungangeboten, leisten Stressmanagementkurse einen wichtigen Beitrag bei der Aufklärung und Prävention.

Am Anfang eines jeden Stressmangementtrainings steht die Frage, welche individuellen Faktoren Stress auslösen. Beruflicher Stress gehört zu den am häufigsten genannten Gründen, einen Stressmanagementkurs zu besuchen. Termin- und Leistungsdruck, steile Hierarchien, Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzen. Die Arbeitswelt bietet eine Vielzahl potentiell Stress auslösender Situationen. Um zwischenmenschlichen Stress zu reduzieren, lernen Kursteilnehmer im Rahmen eines Stressmanagementtrainings oder aber auch in einem Aggressionsbewältigungskurs u.a. konstruktive und stressreduzierende Kommunikationstrategien. Auch können Entspannungsverfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation helfen, Stress zu vermindern. So zielt die Progressive Muskelrelaxation darauf ab, durch die gezielte An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen einen Zustand mentaler und körperlicher Anspannung zu indizieren.

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Luisa Solms gehört zum Team von Springest, internationaler Anbieter von Weiterbildungen, Kursen und Seminaren

 

Über den Autor

Mario Herold

Mario Herold ist Jahrgang 1962. Er unterstützt Menschen bei der positiven Lebensgestaltung u.a. durch Meditation und Bewusstseinsentwicklung. Er bietet Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung der Lebensqualität und gibt Impulse für Veränderung & Wachstum. Er ist IT-Experte, Coach und digitaler Entrepreneur.

Ein Kommentar

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  • So ein Stressmanagement Seminar wollte ich auf jeden Fall auch mal besuchen. Beim Thema Stressabbau, und vor allem wie man Stress vermeiden und gar nicht erst aufkommen lassen kann, habe ich noch viel zu lernen!

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